Datenschutzerklärung zum Hinweisgeberkanal

Gemäß Artikel 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) informieren wir Sie wie folgt:

 

  1. Verantwortlich für die Verarbeitung von Daten

Lebenshilfe Aurich-Wittmund Holding gGmbH (Muttergesellschaft)
Kornkamp 1
26605 Aurich

und

wfbm Aurich-Wittmund gGmbH (Tochtergesellschaft)
Kornkamp 1
26605 Aurich

und

w.i.r. gGmbH (Tochtergesellschaft)
Kornkamp 1
26605 Aurich

Die genannten Stellen verarbeiten die im Zusammenhang mit dem Hinweisgeberkanal erhobenen personenbezogenen Daten in gemeinsamer Verantwortung gemäß Artikel 26 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die Rechte und Pflichten sind zwischen den gemeinsam Verantwortlichen vereinbart.

 

  1. Kategorien personenbezogener Daten

Hinweise von Hinweisgebern können Daten und Informationen von natürlichen Personen enthalten:

    • Hinweisgebern, d. h. den meldenden Personen
    • Personen, die Gegenstand einer Meldung oder Offenlegung sind sowie
    • sonstigen Personen, die von einer Meldung oder Offenlegung betroffen sind.

Es werden folgende Daten verarbeitet:

Personenbezogene Daten über die hinweisgebende Person (z. B. Name, Vorname, Kontakt) sowie die Umstände der Meldung (z. B. Datum).
Angaben über die gemeldete (beschuldigte) Person (z. B. Name, Vorname, Kontakt, Informationen zur Tätigkeit im Unternehmen), Angaben über die gemeldeten Rechtsverstöße und den Sachverhalt.
Angaben zu sonstigen Personen im Zusammenhang mit dem gemeldeten Sachverhalt (z. B. Name, Vorname; weitere gemeldete Informationen, die der Ermittlung des Sachverhaltes und der Klärung des Vorwurfes dienen.

Im Einzelfall können für die Ermittlung des Sachverhaltes und zur Klärung der Vorwürfe weitere Quellen herangezogen werden.

  1. Zweck der Datenverarbeitung

Zweck der Datenverarbeitung ist die Entgegennahme und Aufklärung von Rechtsverstößen in unserer Unternehmensgruppe im Rahmen des Hinweisgebersystems.

 

  1. Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung

Personenbezogene Daten des Hinweisgebers werden in der Regel auf Grundlage des Artikel 6 Absatz 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 12 HinSchG verarbeitet.

In den übrigen Fällen erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten im Hinweisgebersystem auf Grundlage des Artikel 6 Absatz 1 lit. f DSGVO zur Wahrung des überwiegend berechtigten Interesses der Lebenshilfe Aurich-Wittmund Unternehmensgruppe. Dieses berechtigte Interesse liegt darin, schwerwiegende Verdachtsfälle für Regelverstöße zu bearbeiten und die Lebenshilfe Aurich-Wittmund Unternehmensgruppe und ihre Beschäftigten vor dadurch möglichen Schäden zu schützen. Da die Meldung von Regelverstößen rechtliche Konsequenzen durch z. B. Strafverfolgung, Schadenersatzforderungen und Imageschäden vermeiden hilft, überwiegen die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen an dem Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung nicht.

 

  1. Empfänger oder Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten

Die Lebenshilfe Aurich-Wittmund Unternehmensgruppe stellt grundsätzlich sicher, dass personenbezogenen Daten ausschließlich einer sehr begrenzten Anzahl von befugten Personen zugänglich sind, die diese Daten für den oben genannten Zweck der Datenverarbeitung kennen müssen.

Sofern es zur Aufklärung des Sachverhalts erforderlich sein sollte, können personenbezogene Daten an einzelne Personen in der Unternehmensgruppe weitergeleitet werden. Jede Person, die Zugang zu den Daten erhält, ist zur Vertraulichkeit verpflichtet.

Eine Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte erfolgt nicht, es sei denn, dass dies zu Zwecken der Strafverfolgung erforderlich ist. Sofern gesetzliche Bestimmungen oder Anordnungen staatlicher Organe dies erforderlich machen, können Informationen über die Identität einer hinweisgebenden Person an diese herausgegeben werden.

 

  1. Aufbewahrung und Löschung der Daten

Die Dokumentation wird drei Jahre nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Die Dokumentation kann länger aufbewahrt werden, um die Anforderungen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz zu erfüllen, solange dies erforderlich und verhältnismäßig ist (§ 11 Absatz 5 HinSchG).

 

  1. Rechte der Betroffenen

Die Betroffenen haben gegenüber den Verantwortlichen das Recht auf Auskunft über ihre gespeicherten personenbezogenen Daten und bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen das Recht unrichtige Daten berichtigen, löschen oder eingeschränkt verarbeiten zu lassen.

Die Rechte können im Einzelfall dadurch eingeschränkt sein, dass die Identität des Hinweisgebers zu schützen ist oder das Recht der Verantwortlichen zur Aufklärung des Sachverhaltes und zum Abstellen des Rechtsverstoßes vorgeht.

Die Rechte können schriftlich oder per E-Mail gegenüber den Verantwortlichen geltend gemacht werden.

  1. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Die Betroffenen haben das Recht sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren: Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen .

 

  1. Datenschutzbeauftragter

Die Betroffenen können sich mit Fragen oder Beschwerden zur Datenverarbeitung auch an den Datenschutzbeauftragten der Unternehmensgruppe wenden:

Herrn Ulrich Rutsch

Externer Datenschutzbeauftragter
Kooperationspartner der TÜV SÜD Akademie GmbH

Telefon: 040 524725570
Mobil: 0172 4128241
Fax: 040 524725571
E-Mail: Ulrich.Rutsch@partner.tuvsud.com

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